Historischer Kammermusiksaal
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Als besonderer Höhepunkt wurde im sog. Kurfürstensaal ein Kammermusiksaal mit spielbarem Instrumentarium, vorwiegend des 18. Jh., im Zusammenhang mit der Frankfurter Musikgeschichte und der Reka-Sammlung historischer Musikinstrumente gestaltet.
 


  Im turmartigen Anbau, der beim barocken Umbau des Junkerhauses errichtet wurde, entstanden im ersten und zweiten Obergeschoss zwei prachtvolle Räume. Die Stuckdecke des Raumes im ersten Obergeschoss ziert vier-mal das Monogramm „F III“ in Verbindung entweder mit dem Kurfürstenstab oder dem brandenburgischen Adler. Also der eindeutige Hinweis auf Friedrich III., den damaligen brandenburgischen Kurfürsten und als Friedrich I. späterer erster preußischer König als Bauherr und Finanzier.

 




Orgelpositiv

von unbekannten Hersteller
Tirol, vermutlich um 1750

2002, Restaurierung, Firma „W. Sauer“,
 Frankfurt (Oder)

Die vom Organisten und Kantor Hans Stein erworbene Orgel wurde regelmäßig in den von ihm 1962 initiierten „Konzerten auf historischen Instrumenten“ eingesetzt, deren Hauptanliegen die Pflege des Werkes von Carl Philipp Emanuel Bach war.
 









Hammerflügel
unbekannter Hersteller
Sachsen 1805 - 1810