Frankfurt wird Garnisonsstadt
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Thema dieser Ausstellung ist die Präsentation eines Querschnitts
der Militärgeschichte der Stadt Frankfurt (Oder). 
 


Brückenbrand

unbekannter Künstler
1813,Öl / Leinwand

Die nach ihrer Niederlage in Russland über Frankfurt zurückkehrenden Franzosen setzten die Oderbrücke in Brand, um Zeit vor den sie verfolgenden Russen zu gewinnen.


Uhrkette,
1916, Eisen

Spenden für den Krieg
Die Bevölkerung wurde zur Abgabe von Edelmetallen aufgerufen, um diese als Rohstoffe der Rüstungsindustrie zuzuführen.

Militärbügeleisen
19. Jh., Eisen
 


Reservistenkrug

1883, Steingut (Mettlach)
Leib-Grenadier-Regiment König Friedrich Wilhelm III. Nr. 8 (1. Brandenburgisches)

Als immanenter Bestandteil der Erinnerungskultur sind Andenken an den Militärdienst sehr häufig und in verschiedenster Form und Gestalt anzutreffen.
 

Der Frankfurter Militärmusiker J.G. Piefke (1815-1884)
Seit Frankfurt (Oder) Mitte des 17. Jh. Garnisonsstadt wurde, gab es hier Militärmusik. Eine wesentliche Rolle im städtischen Musikleben des 19. Jh. spielte dabei der Militärmusiker Johann Gottfried Piefke, der 1835 in das 1. Brandenburgische Leibgrenadierregiment König Friedrich Wilhelm III., Nr. 8 in Frankfurt a. d. Oder eingetreten war.


Konzertankündigung - Erstes Abonnementkonzert von G. Piefke am 31.Mai 1844 im Garten des Grattenauerschen Mineralbades
 


Serpent

von Johann Wendelin Weisse
Berlin nach 1814,
Besitzerstempel: “1 GR” ( 1. Garderegiment Potsdam)