Hammerflügel

unbekannter Hersteller
Sachsen 1805 - 1810

 

Das mit Kirschbaumholz furnierte Instrument gehört zum Typ der leicht gebauten Flügel mit Wiener Mechanik, die im deutschen Sprachraum zwischen 1780 und 1815 weit verbreitet waren. Grundkonzept ist der Stein-Streicher-Flügel. Auffällig sind außerdem konstruktive Ähnlichkeiten mit Hammerflügeln Gottfrieds Silbermanns. Über der Klaviatur befinden sich eine Plakette mit der Darstellung von Venus und Amor sowie zwei Messingbeschläge, die Judith und Holofernes zeigen. Der Flügel besitzt zwei Kniehebel (Dämpfung und Pianozug) sowie einen Fagottzug, bei dem im Bass eine Papierrolle an die Seiten gedrückt wird.



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