Steingutfabrik Theodor Paetsch Frankfurt a/ O
um 1930,


Deckeldose: Steingut gegossen, weißer Scherben, Schablonenspritzdekor in Sand und Mittelbraun.

Tortenplatte: Steingut gegossen, weißer Scherben, Schablonenspritzdekor in Ocker und Rehbraun. Nickelfassung mit zwei Griffen und drei Füßen.

Untersetzer: Steingut gegossen, weißer Scherben. Schablonenspritzdekor in Hellbraun und Gelb. Nickelfassung.

Kakaokanne: Steingut gegossen, weißer Scherben. Schablonenspritzdekor in Sand und Rehbraun. Birnenform mit vier Wülsten. Nickeldeckel mit Sieb.


Die Steingutfabrik Theodor Paetsch

Das Produktionsprogramm war überwiegend auf preiswertes Volksgeschirr mit langfristiger Nachkaufgarantie ausgerichtet. Daneben wurden kleinere Serien von Dosen, Vasen, Schalen und sogar Figuren produziert, die durch ihre Originalität in Gestaltung und Dekor weitere Käuferkreise ansprachen. Als „Spezialität galten Tabletts und runde oder ovale Platten, gefasst in Holz oder Metall sowie Waschgarnituren.
Die Erzeugnisse der 20er bis Anfang 30er Jahre sind in Formgebung und Dekor von Werkbund und Bauhaus beeinflusst. Tortenplatten, Kakaokannen, Dosen, Vasen, oder in Holz gefasste Brotkästen wurden unter Verwendung von Schmelzfarben mit Farbspritzapparaten und Schablonen dekoriert, wobei sich eine Vielfalt von interessanten Gestaltungsmöglichkeiten ergab.

>> zurück <<