Reka- Sammlung historischer Musikinstrumente
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In Anlehnung an die reichen Musiktraditionen und im Bemühen um eine Aktivierung des Musiklebens der Stadt wurde am Museum Viadrina nach Neugründung 1957 mit der Sammlung historischer Musikinstrumente begonnen. Im Bestand befinden sich heute über 500 Exponate aus dem 16.-20. Jahrhundert (Streich-, Blas- und Tasteninstrumente, daneben auch Kuriosa).

Terpodion (Bild vergr.)

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Terpodion

Johann David Buschmann (1773-1852)
Um 1825 Berlin
Signatur „J.D. Buschmann in Berlin“
Klaviaturumfang: F2-f4 (sechs Oktaven)
Restaurierung 2006 / 07: Andreas Hermert / Meike Wolters
H 830 mm, B 1296 mm, T 666 mm
Inv.-Nr.: V/J 417

Diese Instrumentensammlung geht im Wesentlichen auf zwei Persönlichkeiten zurück, den Musiker und Kantor Hans Stein (1909 - 1987) und den Musik-Artisten Berol Kaiser- Reka. Ein wichtiges Sammelinteresse waren historisch einmalige Instrumente, die zugleich auch die Möglichkeit konzertanter bzw. aufführungspraktischer Nutzung gaben.

Im Prozess der Erschließung lokaler Musiktraditionen hat Hans Stein als Spiritus rector der Bach-Pflege in Frankfurt (Oder) die ersten bedeutenden historischen Instrumente erworben und sie Anfang der 60er Jahre u. a. in den "Konzerten auf historischen Instrumenten" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

1975 erwarb die Stadt die Musikinstrumentensammlung von Berol Kaiser- Reka. Seitdem trägt die Sammlung den Namen "Reka- Sammlung historischer Musikinstrumente". Mit der Erweiterung des Instrumentenbestandes erfolgte zugleich auch eine inhaltliche Profilierung. Stärker wurde auf nicht alltägliche Formen, auf selten gebaute Sonderinstrumente orientiert.