Wechselausstellungen / Veranstaltungen  -  Übersicht 2014

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bis 19. Januar 2014

 

 

 

 

 

 

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

Krawatte, Socken und Kochtopf –
Der Deutschen liebste Weihnachtsgeschenke …

Wer kennt das nicht…
Auf der Suche nach dem passenden Geschenk landen wir beim
Geschenkemarathon gewollt oder ungewollt irgendwann bei
Krawatten, Socken oder Kochtöpfen. Selbst diejenigen, die dann
doch etwas anderes verschenken, haben diese Aufmerksamkeiten
zumindest in der Hand gehabt oder einen Gedanken an sie verschwendet.
In der diesjährigen Weihnachtsausstellung will das Museum Viadrina
der Tradition des Schenkens nachgehen. Die Ausstellung
bietet allen Besuchern die Möglichkeit, sich Anregungen für
Weihnachtsgeschenke zu holen.
Zudem haben Sie die Gelegenheit, sich von unpassenden Geschenken
zu trennen. Wie das funktioniert? Liebe Frankfurter,
Sie sind aufgefordert, sich mit dem in ihren Augen unerwünschtesten
und deplatziertesten Weihnachtsgeschenk, das Sie jemals
erhalten haben und bisher nicht wieder losgeworden sind, an der
Ausstellung zu beteiligen. Sie bekommen das Geschenk garantiert
nicht wieder, denn alle Besucher der Ausstellung können, wenn
Sie mögen, ihr unerwünschtes Geschenk mitbringen und es gegen
ein anderes tauschen.
(E. HaLa.)

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06. März 2014, 19.30 Uhr
 

 

 

Danjulo Ishizaka (Violoncello)

Danjulo Ishizaka (Violoncello)

 

 

 

Junkerhaus, Kurfürstensaal
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

»Aus der Seele muss man musizieren und
nicht wie ein abgerichteter Vogel«

Carl Philipp Emanuel Bach - 300.Geburtstag 2014

PREISTRÄGER IN CONCERT
KONCERT LAUREATÓW KONKURSU

  • Johann Sebastian Bach:
    Gambensonate g-moll BWV 1029
    Vivace - Adagio - Allegro

  • Max Reger:
    Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo op. 131c
    Präludium. Vivace - Adagio - Fuge. Allegro

  • Carl Philipp Emanuel Bach:
    Sonate g-moll für Violoncello und Cembalo Wq 88
    Allegro moderato - Larghetto - Allegro assai

  • Johann Sebastian Bach:
    Gambensonate D-Dur BWV 1028
    Adagio - Allegro - Andante - Allegro

  • Frédéric Chopin:
    Polonaise cis-moll op. 26, Nr. 1
    24 Préludes op. 28 Nr. 15: Sostenuto

  • Felix Mendelssohn Bartholdy:
    Sonate Duo für Violoncell und Klavier op. 45
    Allegro vivace - Andante - Allegro assai

Solisten: Danjulo Ishizaka (Violoncello)
Sebastian Küchler-Blessing (Klavier, Cembalo)
Förderer / Veranstalter / Sponsorzy / Organizator:
WohnBau Frankfurt / Musikgesellschaft
»C. Ph. E. Bach« e. V. / Museum Viadrina
Tickets / Bilety: 12,- € / ermäßigt 10,- €

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13. März 2014
Ausstellungseröffnung um 18 Uhr

 

 

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme.
Streiflichter auf die Geschichte Europas im
20. Jahrhundert
Eine Ausstellung des Instituts für Zeitgeschichte und
der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Ausstellungsdauer 14. März 2014 – 26. Oktober 2014

Das Münchener Institut für Zeitgeschichte und die Bundesstiftung
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin geben 2014 eine
Ausstellung zur Geschichte von Demokratie und Diktatur im Europa
des 20. Jahrhunderts heraus. Anlass ist die Gleichzeitigkeit
runder Jahrestage, die die Verflechtung der Nationalgeschichten
im »Jahrhundert der Extreme« verdeutlicht: 2014 jährt sich der
Ausbruch des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. 75 Jahre sind seit Beginn
des von Deutschland entfesselten 2. Weltkrieges vergangen;
25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der
EU-Osterweiterung.
Die Schau »Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme«
erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen
Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur.
Sie lädt so zu einer historischen Ortsbestimmung ein, zu der das
Jahr 2014 herausfordert. (Faltblatt zur Ausstellung)

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18. Mai 2014
 

 

 

 

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten:
Museen machen mit!

Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom Internationalen
Museumsrat (International Council of Museums / ICOM) für den
18. Mai ausgerufen. Seit 2000 organisieren die Museumsorganisationen
in Deutschland den Internationalen Museumstag an dem 18. Mai nächstliegenden Sonntag. Partner der Kampagne in Deutschland
sind die Kulturstiftungen der Sparkassenfinanzgruppe.

 

 

 

Frankfurter Kaffeemusiken um 15.00 Uhr
Junkerhaus, Hof
Sven Loichen präsentiert auf seine unverwechselbare humorvolle
Art Musik auf Instrumenten der historischen Musikinstrumentensammlung des Museums Viadrina.
Christine Hellert führt in bewährter Weise durch das Programm. Kaffee, Kuchen und anderes mehr wird von der Boulangerie am Zehmeplatz serviert. Die Veranstaltung findet im Innenhof des Museums statt.

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12. September 2014
 17 bis 24 Uhr

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

Kurze Nacht der Frankfurter Museen
Freier Besuch der Ausstellungen
Weitere Informationen unter:
www.museumsnacht-frankfurt-oder.de

 

 

»[…] habe ich die Rechte […] in Frankfurth an der Oder studirt,
und dabey am letztern Orte sowohl eine musikalische Akademie
als auch alle damals vorfallenden öffentlichen Musiken bey Feyerlichkeiten dirigirt und komponirt.«
(Carl Philipp Emanuel Bach)

Im Zeichen des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach
steht die Veranstaltung im Museum Viadrina. Zu hören sein wird die
von Johann Sebastian Bach komponierte Kaffee-Cantate, die auch
sein Sohn mit Mitgliedern des Collegium musicum in Frankfurt an
der Oder aufgeführt hat.

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27. November 2014
Ausstellungseröffnung um 17 Uhr

 

 

 

 

Junkerhaus
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

Es war einmal…
Die wundervolle Welt der Märchen
Ausstellungsdauer 28. November 2014 – 18. Januar 2015
 

Märchen gehören für viele Kinder und Erwachsene in die Weihnachtszeit.
Auch während des Jahres sind sie Bestandteil des Alltags,
aber zur Advents- und Weihnachtszeit, wenn die Tage kürzer
sind und es draußen stürmt und schneit, finden sich viele Familien
zur Märchenstunde zusammen. Sei es, dass die Märchen über den
Fernseher geschaut werden oder sei es, das ganz klassisch zum
Buch gegriffen und gelesen wird.
Die diesjährige Weihnachtsausstellung blickt auf das Thema „Märchen“
aus verschiedenen Perspektiven. Sie werden nicht nur in
schriftlicher und bildlicher Form in der Schau zu finden sein, sondern
auch als Abzeichen, Spiel oder Plakat.
Doch auch den Rätselfreudigen wird in der Ausstellung etwas
geboten. Wir wollen prüfen, wie gut Sie sich in der Märchenwelt
auskennen. Das Wiedererkennen von Märchen fällt uns leicht,
denn automatisch entwickeln sich bestimmte Bilder vor unserem
geistigen Auge, wenn wir beispielsweise an „Rotkäppchen“ oder
„Dornröschen“ denken. Mittels einzelner Gegenstände, die in der
Ausstellung gezeigt werden und zu den Märchen gehören, müssen
Sie erraten, um welches Märchen es sich handeln könnte. Es empfiehlt
sich also, vor dem Ausstellungsbesuch das eine oder andere
Märchenbuch zur Hand zu nehmen, um alle Märchen erkennen
zu können.
(E. HaLa.)

   

   

Ständige Ausstellung im
Junkerhaus

 

 

 

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr

 

 

Die Dauerausstellung bietet die Möglichkeit sich mit verschiedenen Themen der Stadt- und Regionalgeschichte zu beschäftigen.
Über Frankfurts bedeutende Rolle im Mittelalter, die Geschichte der Alma Mater Viadrina, militärgeschichtliche Aspekte, Frankfurts reiche und berühmte Musikgeschichte, städtische Entwicklungen bis ins
20. Jahrhundert und natürlich das Junkerhaus selbst als herausragendes baugeschichtliches Denkmal können sich die Besucher informieren.

Wir bieten an:

 

  • Führungen durch die Ausstellungen

  • eine »Unterrichtsstunde« im historischen Klassenzimmer

  • museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche
    aller Altersstufen

  • Per Laserstrahl durch Frankfurt. Das interaktive Stadtmodell von Frankfurt an der Oder im 16. Jahrhundert. Eine Zeitreise mit Texten, Bildern, Audio- und Videosequenzen.

  • Filmvorführungen:
    - So entstand Frankfurt. Ein computeranimierter Film über das Werden und Wachsen der Oderstadt.
    - Geschichte der Alma Mater Viadrina 1506 – 1811
    - Machen Kleider Leute?, eine Modenschau anlässlich der Kurzen Nacht der Frankfurter Museen 2005, mit Bekleidung und Accessoires vom Biedermeier bis zum 20. Jahrhundert.

  • historische Stadtführungen

   

Besuch in Uromas Küche
Kochen in Uromas Küche

 

 

 

 

 

Besuch in Uromas Küche / Kochen in Uromas Küche

 

Begriffe gehen manchmal verloren, wenn die Objekte, zu denen
sie gehörten, verschwunden sind. Wer weiß denn heute
noch, was eine Kochmaschine ist? Es ist keine 100 Jahre her, da
existierte in fast jedem Haushalt, egal ob auf dem Lande oder
in der Stadt, eine Kochmaschine. Unterschiedlich in Größe und
Ausstattung stand so ein »gemauertes Ding« oder als transportabler
Herd in den Küchen. Die Kochmaschine war Küchenherd
und Ofen in einem. Die Küche bildete insbesondere für die »einfachen
Leuten« den Mittelpunkt des Lebens in den Wohnungen.
Wir haben ein spannendes Angebot entwickelt, bei dem das
Begreifen im Vordergrund steht. Anfassen und Mitmachen sind
ausdrücklich erlaubt. Eine Küche aus der Zeit kurz nach 1900
ist originalgetreu in einem Raum des Museums Viadrina entstanden.
Zeitgenössisches Küchenmobiliar und Gerätschaften
ergänzen die wieder aufgebaute originale Küchenmaschine. Hier
wird Küchengerät entdeckt, das früher zum Backen und Kochen
genutzt wurde. In der wieder entstandenen historischen Küche
kann gemeinsam gekocht werden. Vor dem Kochen muss der
Holz- und Kohleherd geschürt werden und man merkt, wie lange
das Kochen vor hundert Jahren ohne elektrischen Strom und
Gas und Mikrowelle dauerte. Welche typischen Zutaten kamen
in dieser Küche zum Einsatz? Fragen nach der Herkunft, Haltbarkeit
und Verfügbarkeit von Lebensmitteln wird nachgegangen.
Im anschließenden Teil kann ein einfaches Gericht gekocht und
natürlich gemeinsam verspeist werden. In einem Quiz kann über
die Funktion und Verwendung alter Küchengeräte gerätselt werden.
(M. Sch.)

Wir bieten an:

  • Besuch in Uromas Küche für Gruppen bis zu 25 Teilnehmer
    (Führungsgebühr: ab 15 €)

  • Kochen in Uromas Küche für Gruppen bis zu 15 Teilnehmer
    (2,50 € pro Teilnehmer)

   

 

Gedenk- und Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft«

Collegienstraße 10
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch und Freitag nach Vereinbarung

Das Hauptanliegen der Gedenk- und Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft« ist es, die Schicksale von Personen zu dokumentieren und öffentlich zu machen, die durch ihre politische Überzeugung, durch ihren Glauben, durch ihre Rasse, ihr widerständiges Verhalten oder einfach nur auf Verdacht hin in die Lager kamen bzw. in die Mühlen der politischen Strafjustiz gerieten.
Weitere Ausstellungen werden von der Außenstelle Frankfurt (Oder) der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gezeigt, die auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit der Stadt Frankfurt die Gedenkstätte seit 2004 betreibt.

(M. Sch.)

»Willkommen in der Heimat«
Ständige Ausstellung in der Hornkaserne

Polizeipräsidium Ost, Nuhnenstraße 40
Öffnungszeiten nach Vereinbarung über 0335 / 561 2020

Dauerausstellung zur Heimkehr Kriegsgefangener und Zivilinternierter über das Entlassungslager
Frankfurt (Oder) / Gronenfelde.

Eine vom Museum Viadrina gestaltete Ausstellung und das vom Heimkehrerverband gestiftete Mahnmal für den Frieden, sollen an die Rückkehr von fast zwei Millionen deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten über Frankfurt (Oder) erinnern. Frankfurt (Oder) wurde zu Kriegsende und in den Folgejahren zu einem gigantischen »Menschenumschlagplatz«. Täglich passierten Tausende von Menschen die Stadt. Die Ausstellung beschreibt die Situation der Stadt zur damaligen Zeit und stellt anhand von Einzelschicksalen mit vielfältigen originalen Exponaten, Ton- und Videoinstallationen die Geschichte der Heimkehrer dar.

(M. Sch.)

   


Texte:

E. HaLa.: Elisabeth Hammann-Labitzke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Viadrina;
M. Sch.: Dr. Martin Schieck, Stellv. Direktor Städtische Museen Junge Kunst und Viadrina

Fotos:

Museum Viadrina, Winfried Mausolf, Wolfgang Brisch, Werbeagentur Giraffe
Die musikalischen Veranstaltungen werden gemeinsam mit der Musikgesellschaft Carl Philipp Emanuel Bach e. V. veranstaltet.

Das Museum übernimmt Objekte, Nachlässe, Privatsammlungen etc. von alltagshistorischem Interesse.