Wechselausstellungen / Veranstaltungen  -  Übersicht 2016

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6. Februar
um 11 Uhr, Museum Viadrina, Junkerhaus (Kurfürstensaal)

 

Titelblatt


Titelblatt der Fachzeitschrift
»Spielzeug von heute«
von 1971

»Kinderspiel in Brandenburg« –
Vortrag von Herrn Dr. Lothar Binger

 

Der Vortrag findet statt im Zusammenhang mit der Sonderausstellung
»Damit spielten Kinder in der DDR«. Der Kulturhistoriker Herr Dr. Binger stellt neue Forschungen zum Kinderspiel in Brandenburg vor. Auch das östliche Gebiet, die »Neumark«, die seit 1945 zu Polen gehört, wird dabei in den Blick genommen.

(So. Mi.)

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bis 21. Februar
Museum Viadrina, Junkerhaus

 

 

Gebrauchsanleitung

Gebrauchsanleitung
für »Construction« – Metallbaukasten,
1970er Jahre

»Damit spielten Kinder in der DDR«

Die Sonderausstellung zeigt einen Querschnitt aus der Spielzeugproduktion der DDR. Folgendes ist unter anderem zu sehen:
Puppen und Plüschtiere, Baukästen und Modellspielzeug, Metall- und elektronische Spielwaren, »Miniaturwelten« (Kaufladen, Post und Puppentheater), Kriegsspielzeug, Kinderbücher und Comics.

Die Besucher dürfen auch selbst aktiv werden und sind eingeladen, in einem eigens eingerichteten »Kinderzimmer« zu spielen.
Vieles von dem Spielzeug wurde damals neu gekauft, selbst gebaut,
wurde weitervererbt oder importiert. Die Einfuhrwege waren vielfältig; sie erreichten die ostdeutschen Kinder sowohl aus West als auch aus Ost. Die Importe kamen einerseits aus dem sozialistischen Ausland wie z.B. aus der Tschechoslowakei oder Ungarn. Andererseits stammten die in den Intershop-Läden erhältlichen Spielsachen hauptsächlich aus der alten Bundesrepublik.
Diese konnten nicht mit Mark der DDR bezahlt werden, sondern nur mit konvertierbaren, also umtauschbaren Währungen wie der D-Mark. Oder wer über wohlmeinende Verwandtschaft »im Westen« verfügte, erhielt in einem »Westpaket« die womöglich lang ersehnte Barbiepuppe.
Umgekehrt jedoch wurden tonnenweise Spielwaren aus ostdeutscher Produktion in das »kapitalistische Ausland« verhandelt, denn die DDR besaß einen gewinnbringenden Exportschlager: Kinderspielzeug!

(So. Mi.)

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10. März um 19.30 Uhr
Museum Viadrina, Junkerhaus
(Kurfürstensaal)

 

Kurfürstensaal

Blick in den Kurfürstensaal
mit Instrumenten der Reka-Sammlung historischer
Musikinstrumente, Museum Viadrina

 

Klavierrecital

Nóra Füzi (Budapest/ Berlin) und Armin Thalheim (Berlin)
musizieren auf dem Perau-Flügel (um 1840, Berlin)
der Reka-Sammlung historischer Musikinstrumente.

Förderer: WohnBau Frankfurt
Veranstalter: Musikgesellschaft »C. Ph. E. Bach« Frankfurt (Oder) e. V.,
Museum Viadrina Frankfurt (Oder)

Tickets: 12,00 €, ermäßigt 10,00 €

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17. März bis 01. Mai
Ausstellungseröffnung um 17 Uhr
Museum Viadrina, Junkerhaus

 

Barbara Henniger


Barbara Henniger

 

»Restlaufzeit«
Satirische Zeichnungen von Barbara Henniger

 

Als Barbara Henniger am 9. November 1967, ihrem 29. Geburtstag, von Dresden nach Strausberg zog, erwies sich das als Initialzündung für ihr zweites Leben: als Karikaturistin. Bisher hatte sie nach Abitur und einem »erfolgreich abgebrochenen« Architekturstudium als Journalistin gearbeitet. Nun nahm sie den Stift aus der rechten in die linke Hand und begann, Karikaturen zu zeichnen, vor allem für die Zeitschrift »Eulenspiegel«, der sie noch heute verbunden ist. Die »Mutter Zivilcourage« (Ernst Röhl) betreibt in ihren farbigen Cartoons Gesellschaftssatire, erst in der DDR bis zu deren Ende, inzwischen schon die längere Zeit ihres Künstlerlebens im geeinten Deutschland. Bücher – zuletzt eine Monografie in der Reihe »Meister der komischen Kunst« (Verlag Antje Kunstmann), Ausstellungen im In- und Ausland sowie renommierte Preise ergänzen ihr Lebenswerk.

(Ba. He.)

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22. Mai bis 06. November
Museum Viadrina, Junkerhaus

Silberner Zunftpokal

Silberner Zunftpokal
mit Deckel

»Des Handwerks goldener Boden«

»Man kann die Handwerke auf verschiedene Art eintheilen, (…)
1) in zunftmäßige oder zünftige, und unzünftige. Jene sind solche,
wo die Handwerker in Zünften und Innungen eingeschlossen, und
an gewisse Ordnungen und Gesetze gebunden sind, dergleichen
Handwerke im engsten Verstande Handwerke genannt werden;
diese aber, welche in keine Zunft und Innung vereinigt sind, wohin
insonderheit die Hof=Handwerker und Freymeister gehören (…).

2) In Stadt= und Dorf=Handwerke. Erstere sind nur in Städten
etablirt; letztere haben die Erlaubniß, ihre Nahrung in den Dörfern
zu treiben (…).

3) In grobe und feine Handwerke; indem ein jedes Material zu verschiedenen Endzwecken, sowohl eine feine, als grobe Bearbeitung
zuläßt. So werden z. E. unter den Handwerken, welche in Eisen
arbeiten, die Schmiede unter die groben, die Schlösser, Sporer,
Feilenhauer aber unter die feinen gerechnet; und unter den Holzarbeitern gehören die Zimmerleute, Gestellmacher (Wagener), Tischler und Böttcher, unter die groben, die Drechsler, Leistenschneider
und andere aber unter die feinen.

4) Ferner theilt man die Handwerker nach den Hauptmaterialien
ein, worin sie arbeiten, als: die in Leder, Holz, Stein, Eisen, Gold,
Silber, Seide, Wolle etc. arbeiten; wo denn ein jedes Material eine
Classe abgibt, unter welche viele Handwerke gehören.«
Vgl. Johann Georg Krünitz (1728 – 1796):
»Oeconomische Encyclopädie
«,
die seit 1773 und folgende Jahrzehnte verfasst wurde.
Neue Technologien (Automaten, Roboter, Mikroprozessoren und
Computer) im Zusammenhang mit der »dritten industriellen Revolution
« haben die Sichtweise auf historische Formen der Arbeit
und damit auf das Handwerk verändert. Das »alte« Handwerk ist
wieder ins Blickfeld gerückt – auch um alternative Konzepte (z. B.
ökologische Produktion, Arbeitszufriedenheit, Selbstverwaltung,
Gebrauchswertorientierung) auszuloten. Aktuelle Probleme der
gewerblichen Produktion (Umweltbelastung, Berufskrankheiten,
usw.) werfen neue Fragen auf und erfordern ein Umdenken.
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Handwerke von gestern und
heute.

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23. Juni bis 18. September
Museum Viadrina, Junkerhaus
 (Kurfürstensaal)

Violoncello von 1714


Violoncello von 1714

Historic music conserve
Das virtuell räumliche Cello

Das Ergebnis der zweijährigen Zusammenarbeit von Museum und Filmuniversität Babelsberg (Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Klaus Hobohm) im Project ›Historic Music Conserv‹ (HMC) wird im Junkerhaus präsentiert.
In einem Pilotprojekt sind von einem Cello (1668) der Musikinstrumentensammlung des Museums Viadrina sowohl alle
Einzeltöne als auch ein Musikstück an der TU Berlin in einem reflexionsarmen Raum mit modernster räumlicher Aufnahmetechnik
aufgenommen worden. Die »reinen Töne« d.h. ohne jeden Einfluss des Aufnahmeraumes konnten so konserviert werden.
Die einzelnen Samples wurden in der Weise programmiertechnisch
aufbereitet, dass das Cello nun über eine Tastatur gespielt und in voller Räumlichkeit wiedergegeben werden kann; es ist möglich den spezifischen Klang des Cellos aus allen Richtungen individuell zu erleben. Diese Art der digitalen Konservierung und Spielbarmachung
eines historischen Musikinstruments ist bisher weltweit einzigartig und eröffnet vielfältige neue Möglichkeiten in der virtuellen Präsentation historischer Musikinstrumente.

   

09. September
17 bis 24 Uhr, Museum
Viadrina, Junkerhaus
Freier Besuch der Ausstellungen

Museum Viadrina

Museum Viadrina
(Junkerhaus)

Kurze Nacht der Frankfurter Museen
Lieder, Lyrik, Leute:
Momentaufnahmen Frankfurter Geschichte
Streifzüge durch die Frankfurter Universitätsgeschichte

 

Die im vergangenen Jahr gestartete gemeinsame Konzertreihe von
Singakademien und Museum Viadrina widmet sich der Universitätsgeschichte.
2016 begehen wir eine Reihe von Jubiläen: vor 510 Jahren wurde die Frankfurter Universität gegründet (1506), die Verlegung der Viadrina nach Breslau (1811) jährt sich zum 205. Mal und 25 Jahre sind bereits nach der Gründung der Europa-Universität Viadrina (1991) wieder vergangen. In unterhaltsamer Weise, mit Begebenheiten, Anekdoten und Episoden erfahren sie Interessantes aus dem städtischen und studentischen Leben vergangener Jahrhunderte – kommentiert durch zeitgenössische Texte und treffendem Liedgut. Lassen Sie sich wiederum überraschen!

(So. Mi.)

Martin Schieck, Auswahl und Moderation / Diether Jäger,
Rezitationen / Kammerchor der Singakademie Frankfurt (Oder)
Dirigent: Rudolf Tiersch / Wiederholung der Aufführung vom 7. Juli im Audi-Max der Europa-Uni
Weitere Informationen unter: www.museumsnacht-frankfurt-oder.de

   

20. September um 19 Uhr,
Museum Viadrina, Junkerhaus
(Kurfürstensaal)

Joseph Haydn (1732 – 1809)


Joseph Haydn (1732 – 1809)

 

Der Haydn-Code – Vortrag von Herrn Sven Loichen

 

Geheime Botschaften in den Sinfonien Joseph Haydns. Der Diplom-
Musikpädagoge Sven Loichen enthüllt seine musikwissenschaftlichen Entdeckungen. Zitate und geheime Symbole in Sinfonien des großen klassischen Komponisten?
Loichen erklärt bisher Unerklärbares. Die Namen »Carl Philipp Emanuel Bach« und »Wolfgang Amadeus Mozart« spielen dabei angeblich eine große Rolle. Kann Sven Loichen das beweisen? Gibt es tatsächlich in die Werke verwobene Geschichten? Das wäre eine Sensation!

(S. L.)

   

24. November bis Januar 2017
Ausstellungseröffnung um 17 Uhr

Schneekugel


Schneekugel im Schlitten
des Weihnachtsmanns

Weihnachtsausstellung:
»Winter im Glas: Schneekugeln«


Die erste Schneekugel wurde 1878 auf der Pariser Weltausstellung
gezeigt. Allerdings war ihr kein wirtschaftlicher Erfolg beschieden. Erst 20 Jahre später ließ der aus Wien stammende Erwin Perzy die Glaskugel mit Schneeeffekt patentieren. Eigentlich war er auf der Suche nach einer besonders hellen Lichtquelle und experimentierte mit einer Schusterkugel. In diese wassergefüllte Glaskugel vor einer Kerze mischte Perzy Glasspäne. Das dadurch entstehende Lichtspiel erinnerte ihn an Schneeflocken und brachte ihn auf die Idee mit der Schneekugel. Seit dem Jahr 1900 stellte er in seiner Firma zahlreiche Schneegläser her: ein beliebtes Souvenir war entstanden.

(So. Mi.)

   

4. Dezember 2016 (2. Advent)
um 14 und 16 Uhr

Sven Loichen


Sven Loichen

 

Frankfurter Cafémusiken

 

Sven Loichen präsentiert auf seine unverwechselbare humorvolle Art Musikinstrumente aus der Sammlung des Museums Viadrina.

Auf historischem Mobiliar sitzend, wird Kaffee, Kuchen und anderes mehr von der Boulangerie am Zehmeplatz im ersten Obergeschoss serviert.

   

Ständige Ausstellung
im Junkerhaus

 

Raumaufnahme

Raumaufnahme

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr

 

 

Die Dauerausstellung bietet die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen der Stadt- und Regionalgeschichte zu beschäftigen. Über Frankfurts bedeutende Rolle im Mittelalter, die Geschichte der Alma Mater Viadrina, militärgeschichtliche Aspekte, Frankfurts reiche und berühmte Musikgeschichte, städtische Entwicklungen bis ins 20. Jahrhundert und natürlich das Junkerhaus selbst als herausragendes baugeschichtliches Denkmal können sich die Besucher informieren.

Wir bieten an:

 

  • Führungen durch die Ausstellungen

  • eine »Unterrichtsstunde« im historischen Klassenzimmer

  • Besuch/Kochen/Backen in Uromas Küche

  • museumspädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche
    aller Altersstufen

  • Per Laserstrahl durch Frankfurt. Das interaktive Stadtmodell von Frankfurt an der Oder im 16. Jahrhundert. Eine Zeitreise mit Texten, Bildern, Audio- und Videosequenzen.

  • Filmvorführungen:
    - So entstand Frankfurt. Ein computeranimierter Film über das Werden und Wachsen der Oderstadt.
    - Geschichte der Alma Mater Viadrina 1506 – 1811
    - Machen Kleider Leute?, eine Modenschau anlässlich der Kurzen Nacht der Frankfurter Museen 2005, mit Bekleidung und Accessoires vom Biedermeier bis zum 20. Jahrhundert.

  • historische Stadtführungen

   

Besuch / Kochen / Backen
in Uromas Küche

 

 

 

 

Ein Angebot für Kinder und Jugendliche;aber auch für »ältere Semester«

 

Eine Küche aus der Zeit kurz nach 1900 ist in einem Raum des Museums Viadrina entstanden. Küchenmöbel und Kochmaschine in unserer Küche sind Originale, die hier einen neuen Standort erhalten haben. Der Herd ist – abgesehen von kleinen Änderungen – wieder so gesetzt worden, wie er in der Küche einer gut bürgerlichen Familie gestanden hat. Das Kochgeschirr und die Küchengeräte sind ebenfalls Originale aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die farbliche Fassung und Gestaltung des Küchenraumes ist älteren Vorbildern nachempfunden worden.
Wir haben ein spannendes Angebot entwickelt, bei dem das Begreifen im Vordergrund steht. Anfassen und Mitmachen sind ausdrücklich erlaubt. Hier werden Küchengeräte entdeckt, die früher zum Backen und Kochen genutzt wurden. Über die Funktion und Verwendung alter Küchenutensilien wird in einem Quiz gerätselt. In der wieder entstandenen historischen Küche kann aber auch gemeinsam gekocht und gebacken werden. Vor dem Kochen muss der Holz- und Kohleherd geschürt werden und man merkt, wie lange das Kochen vor hundert Jahren ohne elektrischen Strom, Gas und Mikrowelle dauerte.

(M. Sch.)

Wir bieten an:

  • Besuch in Uromas Küche für Gruppen bis zu 25 Teilnehmer
    (Führungsgebühr: ab 15 €)

  • Kochen in Uromas Küche für Gruppen bis zu 15 Teilnehmer
    (2 € pro Teilnehmer; Erwachsene 3 €)

  • Backen in Uromas Küche für Gruppen bis zu 15 Teilnehmer
    (3 € pro Teilnehmer; Erwachsene 4 €)

   

 

Gedenk- und Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft«

Collegienstraße 10
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch und Freitag nach Vereinbarung

Das Hauptanliegen der Gedenk- und Dokumentationsstätte »Opfer politischer Gewaltherrschaft« ist es, die Schicksale von Personen zu dokumentieren und öffentlich zu machen, die durch ihre politische Überzeugung, durch ihren Glauben, durch ihre Rasse, ihr widerständiges Verhalten oder einfach nur auf Verdacht hin in die Lager kamen bzw. in die Mühlen der politischen Strafjustiz gerieten.
Weitere Ausstellungen werden von der Außenstelle Frankfurt (Oder) der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gezeigt, die auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit der Stadt Frankfurt die Gedenkstätte seit 2004 betreibt.

(M. Sch.)

»Willkommen in der Heimat«
Ständige Ausstellung in der Hornkaserne

Polizeipräsidium Ost, Nuhnenstraße 40
Öffnungszeiten nach Vereinbarung über 0335 / 561 2020

Dauerausstellung zur Heimkehr Kriegsgefangener und Zivilinternierter über das Entlassungslager
Frankfurt (Oder) / Gronenfelde.

Eine vom Museum Viadrina gestaltete Ausstellung und das vom Heimkehrerverband gestiftete Mahnmal für den Frieden, sollen an die Rückkehr von fast zwei Millionen deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten über Frankfurt (Oder) erinnern. Frankfurt (Oder) wurde zu Kriegsende und in den Folgejahren zu einem gigantischen »Menschenumschlagplatz«. Täglich passierten Tausende von Menschen die Stadt. Die Ausstellung beschreibt die Situation der Stadt zur damaligen Zeit und stellt anhand von Einzelschicksalen mit vielfältigen originalen Exponaten, Ton- und Videoinstallationen die Geschichte der Heimkehrer dar.

(M. Sch.)

   

 

Carl Philipp Emanuel Bach
Musik für Europa Ausstellung
Leben, Werk und Nachwirken
Konzerthalle »C. Ph. E. Bach«, Lebuser Mauerstr. 4

In seinem Jahrhundert wurde C. Ph. E. Bach als »Originalgenie« gerühmt. Nur wenige Jahrzehnte später erklang seine Musik kaum noch in der Öffentlichkeit. Heute ist der zweitgeborene Sohn von Johann Sebastian und Maria Barbara Bach aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Die weltweit einzige ständige Bach- Ausstellung in Frankfurt (Oder) zeichnet den Lebensweg Bachs nach, der sich ein Freund Lessings und Klopstocks nennen konnte. Unsere Exposition vermittelt so ein Kapitel faszinierender Zeitgeschichte des 18. Jahrhunderts und folgt den Spuren dieses Komponistenbis in unsere Gegenwart.

Konzerthalle »C. Ph. E. Bach«, Lebuser Mauerstr. 4 / Besuch: täglich außerhalb von Proben und Konzerten
(Voranmeldung per Telefon 0335-6638811, Pförtner der Konzerthalle oder 0335-4010203, Kleist Forum empfohlen)
und in den Konzertpausen / Führungen: nach Voranmeldung per Telefon: 0335-401560

   


Texte:

M. Sch.: Dr. Martin Schieck, amt. Direktor Städtische Museen Junge Kunst und Viadrina;
So. Mi.: Dr. Sonja Michaels M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin Museum Viadrina;
Ba. He.: Barbara Henniger, Karikaturistin; R. T.: Rudolf Tiersch, Chordirektor Singakademie Frankfurt (Oder), e. V.;
S. L.: Sven Loichen, Dipl. Musikpädagoge

Fotos:

Christian Klugmann (Emeryville, USA), Barbara Henniger, Sven Loichen, Museum Viadrina

Änderungen vorbehalten.

Das Museum übernimmt Objekte, Nachlässe, Privatsammlungen etc. mit regionalem Bezug sowie Objekte von besonderem alltagshistorischem Interesse.