Gedenkstätte
Gedenkstätte
Gedenkstätte

Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“

Museum Viadrina

Wir bieten an:

  • Selbstständige Besichtigungen
  • Führungen durch die Ausstellung
  • Filme zu Themengebieten der Gedenkstätte
  • Sonderausstellungen

 

Zusätzliche Angebote für Schüler, Lehrer und Fachgruppen über die Gedenkstättenlehrerin:

  • Selbsterkundungen in Kleingruppen mit  bzw. ohne Arbeitsaufträge
  • Facharbeitsbetreuung
  • Begleitung von Schulprojekten
  • Projektarbeit zu thematischen Schwerpunkten der historischen Perioden:

+ Deutschland 1933-1945
+ Deutschland 1945-1950
+ Deutschland 1949-1989

 

Schülerprojektwerkstatt:

  • Projektarbeitsraum
  • Handbibliothek
  • Video- und Filmmaterial

 

Gedenkstättenlehrerin Frau Elke Bohn
Tel.: 0335 / 68 027 12 oder 0172 / 32 95 239
E-Mail: gedenkstaette@museum-viadrina.de

 

 

 

 

Sonderausstellungen

70 Jahre „Jahr der Heimkehr“ – 20 Jahre Ausstellung „Willkommen in der Heimat“ in Frankfurt (Oder)

Rückblick und Perspektiven auf ein europäisches Ausstellungsthema

! VERLÄNGERT bis zum 31. März 2019

Die Sonderausstellung erinnert an ein Thema, das für das Land Brandenburg und ganz Deutschland von einschneidender Bedeutung war, aber auch die Geschichte gleich mehrerer europäischer Länder berührt. Gemeint ist das „Jahr der Heimkehr“ 1948, für das die endgültige Rückkehr sämtlicher deutscher Kriegsgefangener verkündet worden war und in dem das Land Brandenburg neben vielen anderen die gewaltige Aufgabe zu bewältigen hatte, die Rückkehr Hunderttausender zu organisieren. Der Stadt Frankfurt (Oder) kam dabei eine Schlüsselrolle zu, wurde doch der weit überwiegende Teil der in der Sowjetunion gefangenen Soldaten und Zivilisten – über 1,8 Millionen – hier in die Freiheit entlassen und betrat in der Oderstadt nach Jahren äußerster Entbehrungen zum ersten Mal wieder deutschen Boden.

Die Sonderausstellung ergänzt die weiterhin bestehende Dauerausstellung, - zieht rückschauend Bilanz – und zeigt Perspektiven, wie der Themenkomplex Heimat, Heimkehr, Heimatverlust einerseits und Krieg, Kriegsgefangenschaft, Deportation andererseits zukünftig in einem europäischen Kontext präsentiert werden soll. (Kuratoren: Tschäpe; Dr. Schieck)

Europäischer Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus

23. August, um 16 Uhr

Am 23. August 2019 findet um 16 Uhr eine Gedenkveranstaltung vor der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ statt. Anlass ist der „Europäische Gedenktag für die Opfer des Stalinismus und Nazismus“, der in diesem Jahr gleichzeitig der 80. Jahrestag der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Pakts ist. Dieser Pakt hatte die Aufteilung Polens und Mitteleuropas zur Folge und leitete den Zweiten Weltkrieg ein.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wird Claudia Weber in der Gedenkstätte aus ihrem neuesten Buch zum Hitler-Stalin-Pakt lesen. Hernach wird die Ausstellung „Macht der Gefühle. Deutschland 19|19“ eröffnet. Es wird deutsch-polnisch übersetzt.

Einladende sind das Museum Viadrina, der Verband der Sibiriendeportierten Słubice, der Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie die Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus.

 

„Die Macht der Gefühle. Deutschland 19|19“

23. August bis 22. September

Ausstellungseröffnung am Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus

Die Wanderausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19|19“ wirft eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre wirft. Die Schau verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Emotionen wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Gefühlen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf: Konjunkturen, Wandel und Kontinuitäten. (Stiftung Aufarbeitung)

10. Oktober bis Januar 2020

Die Friedliche Revolution von 1989 in Frankfurt (Oder) –

Fotografien von Hartmut Kelm

Ausstellungseröffnung anlässlich „25 Jahre Gedenkstätte“

Um 17 Uhr

30 Jahre ist es her, dass in Frankfurt (Oder) die Menschen auf die Straße gingen. Sie demonstrierten für die Wahrung der Menschenrechte und für die demokratische Mitgestaltung. In der ehemaligen Bezirkshauptstadt war dies wegen vieler zentraler Einrichtungen der Macht besonders mutig. Hartmut Kelm hat die Vorgänge vor, während und nach der Friedlichen Revolution fotografiert. Er war damals beim Neuen Forum selbst politisch aktiv. Mit seinen Bildern wollen wir auf das einmalige Ereignis zurückblicken.

Sonntagsöffnungszeiten in Kooperation mit der BStU

20. Januar 2019
 

11 bis 17 Uhr

Die BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) führt in der Gedenk- und Dokumentationsstätte Frankfurt (Oder) eine individuelle Beratung zu den Möglichkeiten der Einsicht in die Stasi-Akte durch. Auch besteht die Möglichkeit die Ausstellungen, Zellenräume und Videopräsentationen in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt zu besichtigen.

 

15 Uhr   Buchvorstellung mit Dr. Tobias Wunschik, BStU

„Honeckers Zuchthaus. Brandenburg-Görden und der politische Strafvollzug der DDR 1949 - 1989."

Mit bis zu 3.500 Insassen zählte Brandenburg-Görden zu den vier größten Haftorten in der DDR. Hier hatte bis 1945 Erich Honecker als Häftling der NS-Diktatur eingesessen und ließ dann als DDR-Staatsratschef seine politischen Gegner dort inhaftieren. Dr. Tobias Wunschik, BStU hat die Geschichte dieses Gefängnisses anhand neu ausgewerteter Akten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv beleuchtet und stellt seine Ergebnisse um 15.00 Uhr in der Gedenkstätte in der Collegienstraße vor.

3. März 2019

11 bis 17 Uhr

Die BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) führt in der Gedenk- und Dokumentationsstätte Frankfurt (Oder) eine individuelle Beratung zu den Möglichkeiten der Einsicht in die Stasi-Akte durch. Es besteht die Möglichkeit die Ausstellungen, Zellenräume und Videopräsentationen in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt zu besichtigen.

 

15 Uhr  Buchvorstellung mit Arno Polzin, BStU

Schwedt war ab 1968 der Standort des DDR-Militärstrafvollzugs und für nahezu jeden männlichen wehrpflichtigen DDR-Bürger ein negativ besetzter Begriff. Die dort praktizierte Kombination von Freiheitsentzug mit Schichtarbeit, militärischer Ausbildung und politischer Schulung bedeutete gegenüber anderen Gefängnissen eine verschärfte Situation. Wegen der überwiegend fehlenden Gefangenen-, Personal- und Verwaltungsakten geriet insbesondere das Ministerium für Staatssicherheit in den Fokus der Forschung. Arno Polzin wertete über 900 Signaturen aus dem Bestand des Stasi-Unterlagen-Archivs aus und stellt seine Ergebnisse in der Gedenkstätte in der Collegienstraße vor.