Junkerhaus
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Museum Viadrina – Junkerhaus

Ausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte

Museum Viadrina

 
Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder)
Tel. 0335 / 40 15 6-10 (Sekretariat): 8 bis 14 Uhr
Tel. 0335 / 40 15 6-29 (Ausstellung, Kasse): 11 bis 17 Uhr
Fax. 0335 / 40 15 6-11
E-mail: verwaltung@museum-viadrina.de

Hier gelangen Sie zu den Veranstaltungen:

Wir bieten an:

Selbstständige Besichtigungen
Thematische Führungen

Führungen durch eine der Ausstellungen für Einzelpersonen und Gruppen Führungen für Schulklassen als eine Möglichkeit, das Museum als außerschulischen Lernort zu nutzen, um den Unterricht sinnvoll zu ergänzen:

Museum zum Kennenlernen (Unterstufe)
Meine Heimatstadt Frankfurt (Oder) (Unterstufe)
Kochen im Mittelalter im Vergleich zu heute (Unterstufe)
Geschichte und Entwicklung unserer Stadt (Oberstufe) mit Film: Wie entstand Frankfurt?
Universitätsgeschichte (Oberstufe) mit Videofilm zur Geschichte der Viadrina
Handel und Hanse (alle Klassenstufen)

Interaktives Stadtmodell: per Laserstrahl durch Frankfurt
Das interaktive Stadtmodell von Frankfurt an der Oder im 16. Jahrhundert. Eine Zeitreise mit Texten, Bildern, Audio- und Videosequenzen.

 

 

Historisches Klassenzimmer
Im Museum Viadrina befindet sich ein historisches Klassenzimmer mit Originalausstattung, das der Zeit um 1900 bis 1930 nachempfunden ist.

Angebote:
- Unterrichtsstunde um 1900
- Schreibübungen mit Griffel und Schiefertafel
- Zeugnisausgaben
- Lehrer unterrichten ihre eigenen Klassen
- Durchführung von Projekttagen

Führungsgebühr: je nach Aufwand und Anzahl der Teilnehmer

 

 

Kochen und backen in Uromas Küche

Nicht nur für Topfgucker!
Ein Angebot für Kindergärten, Schulklassen und Jugendgruppen; aber auch für „ältere Semester“
Eine Küche aus der Zeit kurz nach 1900 ist in einem Raum des Museums Viadrina entstanden. Küchenmöbel und Kochmaschine in „unserer Küche“ sind Originale, die hier einen neuen Standort erhalten haben. Der Herd ist – abgesehen von kleinen Änderungen – wieder so gesetzt worden, wie er in der Küche einer „gut bürgerlichen“ Familie gestanden hat.

Angebot I – Besuch in Uromas Küche
Erläuterungen rund um die Küche vor 100 Jahren. Demonstration alter Küchengeräte. In einem Quiz wird über die Funktion und Verwendung alter Küchengeräte gerätselt.

Gruppen: bis zu 25 Teilnehmer
Zeit: 45 bis 60 Minuten
Eintritt: frei
Kosten: ab 15 Euro Führungsgebühr

 

Angebot II – Kochen in Uromas Küche
Erläuterungen rund um die Küche vor 100 Jahren und Demonstration alter Küchengeräte. Kochen eines einfachen Gerichts nach einem alten Rezept. Nach dem gemeinsamen Essen werden in althergebrachter Weise Herd und Töpfe gereinigt, das Geschirr abgewaschen und die Küche aufgeräumt. Quizfragen zur Funktion und Verwendung alter Küchengeräte.

Gruppen: 10 bis zu 15 Teilnehmer
Zeit: ca. 120 Minuten
Eintritt: frei
Kosten: Kinder 2 Euro pro Teilnehmer und Erwachsene 4 Euro pro Teilnehmer

Bitte eine Schürze mitbringen.

 

Angebot III – Backen in Uromas Küche in der Weihnachtszeit
Erläuterungen rund um die Küche vor 100 Jahren und Demonstration alter Küchengeräte. Besucher dürfen Pfefferkuchenteig, der nach einem alten Rezept hergestellt wurde, in neuen Modeln, die nach historischen Vorbildern geformt sind, backen.

Gruppen: 10 bis zu 15 Teilnehmer
Zeit: ca. 120 Minuten
Eintritt: frei
Kosten: Kinder 3 Euro pro Teilnehmer und Erwachsene 5
Euro pro Teilnehmer

Bitte eine Schürze mitbringen.

 

 

Führung mit Begleitheft "Jacobs Abenteuer im mittelalterlichen Frankfurt anno 1505"

Wie war es eigentlich, Kind in Frankfurt an der Oder im Mittelalter zu sein?

Die Teilnehmer lernen an Hand der Geschichte des 12jährigen Jacob das mittelalterliche Frankfurt kennen. Er führt Kinder auf dem Weg zu seinem Onkel, dem Töpfer Johann, in Gassen, auf Plätze und in Gebäude der Stadt.

Vieles von dem, was Jacob auf seiner Reise sieht und erlebt, lässt sich im Museum Viadrina wiederentdecken. Die Kinder können Raum für Raum Kapitel aus Jacobs Abenteuer kennenlernen und dabei ins mittelaterliche Frankfurt "eintauchen". Dabei werden besonders ausgewählte Museumsobjekte kindgerecht präsentiert. Die Orte, die Jacob in der Stadt besucht, entsprechen den historischen Gegebenhheiten des 16. Jahrhunderts und können am historsichen Stadtmodell nachverfolgt werden. Um das Gehörte und Gesehene noch erlebbarer zu maceh, bieten wir die Möglichkeit, sich im Rahmen der Führung bzw. danach zu verkleiden. Jedes Kind kann ein Exemplar von "Jacobs Abenteuer" mit nach Hause nehmen. Das Heft enthält neben dem Text kleine Rätselaufgaben, Bastelanleitungen udn ein historisches Rezept.

Angebot 1: für die 1. bis 4. Klassenstufe

Mit Jacob das mittelalterliche Frankfurt entdecken. Die Gruppen werden durch das Museum geführt. Raum für Raum erfahren die Kinder mehr über die Geschichte Jacobs. Die Teilnehmer können z.B. Zunftzeichen, die Jacob auf der Suche nach seinem Onkel in der Stadt sieht, auch in der Ausstellung entdecken. Nach der Führung gibt es Rätselangebote und die Möglichkeit einer "Zeitreise ins Mittelalter". Die Kinder schlüpfen in Kostüme, können sich darin vor der Silhouette des mittelatlerichen Frankfurts gemeinsam mit Jacob fotografieren lassen und die Fotos mit nach Hause nehmen.

Gruppen: bis zu 24 Teilnehmer

Zeit: 60 - 80 Minuten

Kosten: 1,50 Euro pro Teilnehmer (Heft inklusive) bzw.

2 Euro pro Teilnehmer (mit Fotoausdruck im Kostüm)

 

Angebot 2: für die 5. bis 6. Klassenstufe

Zusätzlich zum Angebot 1 werden vor der Führung Aufgaben verteilt und diese anschließend unter Anleitung gemeinsam besprochen. Die Kinder haben so die Möglichkeit, über das Gesehene und Gehörte zu reflektieren. Auch hier können die Teilnehmer in Kostüme schlüpfen, sich darin vor der Silhouette des mittelalterlichen Frankfurts gemeinsam mit Jacob fotografieren lassen udn die Fotos mit nach Hause nehmen.

Gruppen: bis zu 24 Teilnehmer

Zeit: 60 - 80 Minuten

Kosten: 1,50 Euro pro Teilnehmer (Heft inklusive) bzw.

2 Euro pro Teilnehmer (mit Fotoausdruck im Kostüm)

Verkleidung und/ oder Fotoausdrucke bitte bei der Anmeldung absprechen.

Kuratorenführungen durch die Sonderausstellung „ABC der Weihnachtszeit“

5. Februar

11 und 15 Uhr 

Ernst v. Wildenbruch (1845-1909) war einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Während seiner Ausbildung von 1871 bis 1877 am Gericht in Frankfurt (Oder) bewohnte er in der Großen Oderstraße 57 zwei Zimmer im ersten Stock eines Hinterhauses. Von hier aus konnte er die Eisschollen gut beobachten. In seinem Roman „Schwesterseele“ schilderte der den charakteristischen Eisgang auf der Oder. Diese runden Eisschollen mit wulstigem Rand werden als „Brieger Gänse“ bezeichnet: „Der Wind hatte sich erhoben und fegte in schweren Stößen, wie der beklommene Atem des Winters, den Strom entlang. Das Wasser ging mit Eis. Wenn man stromaufwärts blickte, wo ein fahler weißlicher Schimmer den nächtlichen Himmel erhellte, so sah man, wie die Schollen in endlosem Zuge einhertrieben. Wie ein Volk von wandernden Tieren, beinahe wie Wölfe in grauen Pelzen, sahen sie aus (…)“.

Eintritt frei 

2 € Führungsgebühr/ Person

Jahrbuchvorstellung mit Lesung

10. März

17 Uhr

Stadt- und Regionalbibliothek, Bischofstr. 17, Frankfurt (Oder)

 

"Kirchliches Leben in der DDR"

Das Museum Viadrina lädt am 10. März 2020 um 17 Uhr in die Stadtbibliothek zur Buchvorstellung mit Lesung ein. Das neu erschienene Frankfurter Jahrbuch beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema „Kirche in Frankfurt (Oder) zwischen 1918 und 1990“. Die Autorinnen Katharina Falkenhagen und Helga Grune zeichnen dies anhand von historischen Daten, Archivmaterialien und insbesondere Lebensgeschichten nach.

Die Pfarrerin Katharina Falkenhagen stellt anhand der Einzelbiographie von Gabriel Hermann, der zwischen 1918 und 1953 in Frankfurt (Oder) als Pfarrer wirkte und die Kreuzkirchengemeinde im Stadtteil West gründete, ein Bild von der Stadt in einer Zeit dar, die stark von politischen Umbrüchen geprägt war.

Der Aufsatz von Helga Grune schließt zeitlich an den ersten Beitrag an: die Jahre nach dem Mauerbau 1961 bis zur Wende 1989, verbunden mit einem Ausblick auf die Zeit der Neuordnung nach 1990. Auch hier stehen Lebenserinnerungen im Mittelpunkt, die einen tiefen Einblick in das Leben christlicher Gemeinden in der ehemaligen Bezirksstadt Frankfurt (Oder) geben, das zwischen Widerstand und Anpassung schwankte.

Bei der Veranstaltung werden Frau Grune sowie einige der Frankfurterinnen und Frankfurter, die sie interviewte hatte, Passagen vortragen und aus ihrer Sicht über das vielschichtiges Bild vom Leben christlicher Gemeinden in Frankfurt (Oder), vom Verhältnis zwischen Staat und Kirchen, berichten.

Das Museum Viadrina gibt seit 1995 das „Frankfurter Jahrbuch“ heraus, das sich als einzige, regelmäßig erscheinende Publikation der Stadt und Region widmet.

Das Frankfurter Jahrbuch 2019 (ISBN 978-3-9814739-5-7) ist im Museum Viadrina erhältlich und kostet 13,50 €. 

Eintritt frei 

Öffentlicher Vortrag: „Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) 1945“

Der Vortrag wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt!

5. Mai

18 Uhr

Museum Viadrina, Kurfürstensaal

Prof. Dr. Werner Benecke, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Der Vortrag wird aufzeigen, wie die Oderstadt in Kriegs- und Nachkriegszeit zu einem Ort wurde, den Hunderttausende Menschen unter ganz verschiedenen Voraussetzungen, mit unterschiedlichen Zielen in diverse Richtungen, selten aber freiwillig passieren mussten. Prof. Benecke eröffnet mit seinem Vortrag eine Veranstaltungsreihe, die vom Museum Viadrina, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa e.V. sowie dem Institut für angewandte Geschichte e.V. organisiert wird und die Sonderausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Brandenburg am Museum Viadrina begleitet.

Eintritt frei

Internationaler Museumstag

17. Mai

11 bis 17 Uhr  

„Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“

Lesung: Das Jahr 1945. Aus Frankfurter Erinnerungen.

Die Lesung wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt! 

In einer Lesung werden Auszüge aus einer Vielzahl von Erinnerungen die Ereignisse des Jahres 1945 in und um Frankfurt (Oder) aus der Sicht von Zeitzeugen nachgezeichnet. Gelesen wird sowohl aus bereits veröffentlichten Berichten, als auch aus bisher der Öffentlichkeit nicht bekannten Aufzeichnungen, die im Laufe der Zeit recherchiert worden sind. Insbesondere Herrn Wolfgang Buwert danken wir die Zurverfügungstellung etlicher Augenzeugenberichte.

 

Kostenfreie Führungen durch die Ausstellungen

Freier Eintritt in die Ausstellungen

Zeiten werden noch bekannt gegeben

Kurze Nacht der Frankfurter Museen

11. September

17 Uhr

Besuch und Gespräche in den Ausstellungen.

Lesung: Das Jahr 1945. Aus Frankfurter Erinnerungen.

Wiederholung der Lesung aus Frankfurter Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungsberichten zu den Geschehnissen des Jahres 1945.

 

Freier Eintritt

 

Weitere Informationen unter: www.museumsnacht-frankfurt-oder.de

 

! ACHTUNG – NEUES PROGRAMM mit Sven Loichen !

7. Dezember

15 und 17 Uhr

HeuReka – es klingt!

An einem Advents-Montag um 15:00 und 17:00 Uhr erleben Sie Musikinstrumente zum Staunen! Sven Loichen und sein Gast heben Schätze aus der Reka-Sammlung. Die Raritäten werden auf amüsante Art präsentiert und virtuos zum Klingen gebracht. Dazu gibt es Anekdoten, abenteuerliche Geschichten und Blicke hinter die Kulissen des Showgeschäftes. Junge Überraschungsgäste setzen musikalische Akzente. Wenn Sie die Künstler hautnah erleben und ihrem Spiel lauschen, könnten auch Sie rufen: „HeuReka – es klingt!“

Sven Loichen begrüßt unter anderem Falk Höhna, einen der Hornisten am Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder). Die Veranstaltung widmet sich den meist goldig schimmernden Waldhörnern und trägt den Titel „Verdrehte Töne“.

Angebot: Wanderausstellung zum Entleihen

Der Metall-Nussknacker: ein verkanntes Küchengerät oder:

Knackt die Schale – nicht den Kern: Nussknacker aus Metall

 

Wenn in der Sonntagsbeilage einer großen überregionalen Tageszeitung die Testberichte von zehn aktuell im Handel angebotenen Nussknacker besprochen werden, ist vor allem daraus abzulesen, dass Nussknacker immer noch – und dies schon seit tausenden Jahren – in Gebrauch sind und auch weiterhin gebraucht werden. Sie gehören zu den Werkzeugen im Haushalt, die sich einer riesigen Erscheinungsvielfalt erfreuen. Bei den in der Ausstellung gezeigten Nussknacker handelt es sich ausschließlich um Exemplare aus Metall: Eisen Messing, Bronze, Aluminium. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Präsentation unterschiedlicher Tierdarstellungen (u.a. Eichhörnchen, Hunde und ein Panterpaar, dessen Realisation schon in den Grenzbereich des anspruchsvollen Kunstgewerbes reicht). Die Themenbereiche umfassen ein weites Feld: u.a. die Entwicklung des Nussknackers, Nussknacker-Patente, Nussknacker in der industriellen Produktion, Botanik der Nüsse und (Back-)Rezepte mit Nüssen. Die Auseinandersetzung mit den Exponaten zeigt, dass Nussknacker nicht nur zur Weihnachtszeit ein wichtiges Werkzeug im Haushalt waren und sind, sondern das ganze Jahr über in Gebrauch sind – und sei es nur für das tägliche Müsli mit frisch geknackten Nüssen.

Weitere Informationen sowie die Ausleihkonditionen können hier erfragt werden:

 

Museum Viadrina

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11

15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: 0335/ 401 56 10

Verwaltung@museum-viadrina.de