Junkerhaus
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Öffnungstage:

Dienstag bis Sonntag

11-17 Uhr

Sparkasse Oder-Spree unterstützt Erwerb eines Silberschatzes für das Museum Viadrina Frankfurt (Oder)

Auch Sie können uns helfen!

Am 4. Oktober 2022 überreichte die Sparkasse Oder-Spree einen Scheck in Höhe von 5.000,00 Euro für den Spendenaufruf „Ein Schatz für Frankfurt (Oder)“ des Vereins der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V.

Die Spende der Sparkasse soll die Lücke zum Erwerb einer Sammlung äußerst seltener Zeugnisse der Kulturgeschichte Ostbrandenburgs und der Neumark weiter schließen. Der Silberschatz hat einen Wert von 190.000,00 Euro und wurde durch einen privaten Sammler in nahezu 40-jähriger Sammelleidenschaft zusammengetragen.

Förderzusagen von über 164.000,00 Euro z. B. gab es bereits durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Kulturstiftung der Länder, die Stiftung der Sparkasse Oder-Spree, das IMD Labor Oderland GmbH, das Vermessungsbüro Horst Möhring, den Rotary- sowie den Lions-Club Frankfurt (Oder) und den Verein Frankfurt (Oder) 2003 e. V. Knapp 2.000,00 Euro kamen bisher auch von privaten Spenderinnen und Spendern.
 
Aktuell besteht eine Lücke von rd. 26.000,00 Euro um das Ankaufsvorhaben erfolgreich umzusetzen. Die Sparkasse ist bereits seit vielen Jahren Partner des Museum Viadrina und will mit der Förderung der Sammlungsaktion zusätzlichen Schub verleihen. „Es wäre schade, wenn es nicht gelänge, die Summe zusammenzubekommen, da die Sammlung von zehn zum Ankauf stehenden Gold- und Silberschmiedearbeiten aus der Geschichte Ostbrandenburgs dann ggf. in andere Hände gelänge.“ informiert Steffen Deckert von der Unternehmenskommunikation der Sparkasse Oder-Spree anlässlich der Übergabe. 

Horst Möhring als Vorsitzender des Fördervereins des Museums Viadrina e. V. – der den Spendenaufruf gestartet hat – unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens. „Wir haben hier die einmalige Chance, eine Sammlung wertvoller Silberobjekte aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu erwerben und in ihre historische Ursprungsregion zurückzuführen sowie sie in Frankfurt (Oder) dauerhaft für die Nachwelt zu bewahren.“

Museumsleiter Dr. Tim Müller freut sich über die abermalige Unterstützung durch das älteste Frankfurter Kreditinstitut. „Dank des steten und langjährigen Engagements der Sparkasse Oder-Spree konnten bis heute viele seltene Zeugnisse der Stadt- und Regionalgeschichte nach Frankfurt zurückgeführt werden. Möge uns dies auch beim "Silberschatz" glücken“.

Weitere Spenden werden erbeten auf das Konto des Vereins der Freunde und 
Förderer des Museums Viadrina e.V. bei der Sparkasse Oder-Spree unter 
der IBAN:

DE36 1705 5050 3135 0962 96

Spender gesucht: »Ein Schatz für Frankfurt« – Spendenaufruf des Vereins der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V. zum Ankauf der Sammlung Küstriner und Neumärkischen Silbers

Spenden Sie für den Erwerb eines Silberschatzes für das Frankfurter Museum Viadrina, dem Stadt- und Regionalmuseum!

Mit dem Erwerb der Sammlung aus Privatbesitz besteht für das Museum Viadrina die einmalige Chance, wertvolle und in dieser Art äußerst seltene Zeugnisse der Kulturgeschichte Ostbrandenburgs und der Neumark in ihre historische Ursprungsregion zurückzuführen und sie in Frankfurt (Oder) dauerhaft für die Nachwelt zu bewahren.

Die Sammlung hat einen Wert von EUR 190.000 und wurde durch einen privaten Sammler in nahezu 40-jähriger Sammelleidenschaft zusammengetragen. Über EUR 155.000 konnten bislang bereits durch Spenden und öffentliche Förderungen, darunter durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Kulturstiftung der Länder, die Sparkasse Oder-Spree, das IMD Labor Oderland GmbH, das Vermessungsbüro Horst Möhring und den Verein Frankfurt 2003 e.V. eingeworben werden. Der Restbetrag in Höhe von derzeit ca.

EUR 35.000 soll unter dem Motto »Ein Schatz für Frankfurt« durch einen Spendenaufruf des Vereins der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V. und durch weitere Zuspenden aufgebracht werden.

Spenden sind ab sofort auf das nachfolgende Konto möglich:

VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES MUSEUMS VIADRINA E.V., Sparkasse Oder-Spree

IBAN: DE36 1705 5050 3135 0962 96

Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Das Ankaufsvorhaben soll im Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Es ist geplant, die Objekte zeitnah nach ihrem Erwerb im Museum Viadrina und in Kostrzyn nad Odrą zu präsentieren.

Der Erwerb der Silbersammlung ist für das Frankfurter Stadt- und Regionalmuseum die einmalige Chance, eine Sammlung wertvoller Silberobjekte aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu erwerben.

Die zehn zum Ankauf stehenden Gold- und Silberschmiedearbeiten sind auf das engste mit der Geschichte Ostbrandenburgs und der einstigen Neumark verbunden.

Aus diesem Grund bemühen sich das Frankfurter Stadtmuseum, der Verein der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V., unterstützt durch das Museum der Festung Küstrin (Muzeum Twierdzy Kostrzyn) und dessen Direktor Ryszard Skałba, die Sammlung in ihre Heimat zurückzuführen. Bei den Objekten handelt es sich um eine Abendmahlskanne und eine Oblatendose aus der Küstriner Marienkirche, die Amtskette der Küstriner Hofrichter und Bürgermeister und um einen Prunkhumpen aus der Stadt Küstrin (Kostrzyn nad Odrą). Ferner gehören zur Sammlung die Abendmalskelche aus den Gutskirchen von Hohenziethen (Sitno), Alt-Klücken (Stary Klukom) und Arnswalde (Choszczno), ein silberner Becher aus Sonnenburg (Słońsk) sowie eine silberne Erdbeerschale aus adligem Besitz. Die vorgenannten Exponate wurden im 17. und 18. Jahrhundert allesamt in Meisterwerkstätten in der Neumark, vor allem in jener der Familie Dulitz in Küstrin (Kostrzyn nad Odrą) gefertigt.

In Frankfurt (Oder) entstand um 1760 ein sogenannter Rubelbecher. Der silberne Becher wurde aus einem Rubel geschlagen, der der russischen Kriegskasse entstammte. Letztere war der preußischen Armee im Jahr 1758 in der Schlacht von Zorndorf (Sarbinowo) in die Hände gefallen.

Projekt „Die Vergangenheit festgehalten in Chroniken, Urkunden und epigraphischen Inschriften. Geschichte von Sorau bis 1815.“

In Zusammenarbeit mit dem Muzeum Pogranicza Śląsko-Łużyckiego w Żarach realisiert das Museum Viadrina gegenwärtig des Projekt „Die Vergangenheit festgehalten in Chroniken, Urkunden und epigraphischen Inschriften. Geschichte von Sorau bis 1815.“ Es wird finanziert aus dem Kleinprojektefonds (KPF) in der Euroregion Spree-Neiße-Bober für das Kooperationsprogramm INTERREG V A Brandenburg – Polen 2014–2020 im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit.

Am 1. Juli 2022 findet im Rahmen des Projektes eine gemeinsame Tagung in Żary statt. Interessierte sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Nähere Informationen werden wir in Kürze auf unserer Homepage unter "Termine" veröffentlichen.

 

Frankfurter Jahrbuch 2021 erschienen!

Im Zentrum des neuen Frankfurter Jahrbuches stehen zwei Ausstellungen des Museums Viadrina. 2019 feierten wir den 150. Geburtstag des Graphikers und Malers Max Heilmann und in diesem Jahr beschäftigten wir uns mit dem Oderfluss. In einem weiteren Aufsatz geht es u.a. um den Umzug des Stadtarchives vom vormaligen Standort in der Collegienstraße in das moderne und funktionale neue Stadtarchiv in der Rosa-Luxemburg-Straße.

Abschließend widmen sich zwei weitere Aufsätze den Sammlungen des Museums Viadrina: der Friedländischen Bibliothek und den Dank der Unterstützung der Frankfurter Bürger, der Sparkasse Oder-Spree und dem Land Brandenburg erworbenen Sargschilder der Frankfurter Tuchmacher- und Färberzunft.

Das 184 Seiten umfassende Frankfurter Jahrbuch kann dienstags bis sonntags im Zeitraum von 11–17 Uhr zum Preis von EUR 14,50 im Museumsshop des Museums Viadrina oder im lokalen Buchhandel erworben werden. Die ISBN lautet: 978-3-9814739-7-1.

Lost Places. Fotografien des Umbruchs von Hartmut Kelm – Ausstellungskatalog erschienen!

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Oder-Spree und des Vereines der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V. ist in diesen Tagen ein 28-seitiger Ausstellungskatalog erschienen.

Er dokumentiert die Arbeiten des Frankfurter Fotografen Hartmut Kelm, welche noch bis zum 6. Januar 2022 in der Ausstellung Lost Places. Fotografien des Umbruchs in der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ in der Collegienstraße 10 präsentiert werden.

Der Katalog kann zum Preis von EUR 2,50 in der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ oder im Museumsshop des Museums Viadrina erworben werden.

 

Museum Viadrina – Junkerhaus

"Die Stadt Frankfurth mit dem Beisatze: an der Oder, (...) liegt (...) in einer von der Natur reichlich ausgestatteten Niederung, welche von einem schiffbaren Strome, von reizenden Anhöhen, Weinbergen, Gärten, Wiesen, Kornfeldern und Waldungen, wie von einem Kranze umschlossen wird."

(Prof. Franz W. G. Sachse, 1830)

 

Ausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte

Museum Viadrina

 
Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder)
Tel. 0335 / 40 15 6-10 (Sekretariat): 8 bis 14 Uhr
Tel. 0335 / 40 15 6-29 (Ausstellung, Kasse): 11 bis 17 Uhr
Fax. 0335 / 40 15 6-11
E-Mail: kontakt@museum-viadrina.de

 

Das Museum Viadrina ist das größte kulturhistorische Museum Ostbrandenburgs, das seinen Hauptsitz im Junkerhaus, einem faszinierenden, überregional bedeutsamen Baudenkmal hat.

Auf mittelalterlichen Kellergewölben ruhend, war das Gebäude ehemals Wohnsitz für die Prinzen des brandenburgischen Herrscherhauses und weiterer adliger Jünglinge während ihrer Studienzeit an der ersten brandenburgischen Landesuniversität. Mit dem barocken Umbau am Ende des 17. Jahrhunderts erhielt es einen stadtschlossähnlichen Charakter und war nun das Kurfürstliche bzw. Königliche Haus. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wechselten private und behördliche Nutzungen. 1957 bezog das Museum die ersten Räume im Junkerhaus. Das Museum Viadrina bietet in der Dauerausstellung und in wechselnden Expositionen die Möglichkeit, sich mit Frankfurts bedeutender Rolle im Mittelalter, der Geschichte der Alma Mater Viadrina, militärgeschichtlichen Aspekten, Frankfurts reicher und berühmter Musikgeschichte und städtischen Entwicklungen bis ins 20. Jahrhundert zu beschäftigen.

 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr nach Voranmeldung

 

Sonderöffnungszeiten
Das Museum hat an den folgenden, bundesweiten Feiertagen jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet -
es sei denn, der jeweilige Tag ist ein Montag.

 

Karfreitag und Ostern
Tag der Arbeit: 1. Mai
Christi Himmelfahrt
Pfingsten
Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober
2. Weihnachtsfeiertag: 26. Dezember

 

Schließtage

Neujahr: 1. Januar
Weihnachten: 24. und 25. Dezember
Silvester: 31. Dezember
 
 

Erwachsene:                           5,00  EUR

 

Ermäßigt:                                3,00   EUR

 

Jahreskarte:                          20,00  EUR

 

Führungen pro Person:          2,00   EUR

Kombi-Ticket-Frankfurter Museen:

Normal: 12,00 EUR/Ermäßigt: 9,00 EUR

Ermäßigt: Schülerinnen und Schüler ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, Studierende, Aus-zubildende, Inhaber der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Teilnehmende gemäß Jugend-freiwilligendienstgesetz (JFDG), am Bundesfreiwilligendienst und am freiwilligen Wehrdienst, Schwerbehinderte und eine berechtigte Begleitperson, Inhaber/innen des Frankfurt-Passes, Empfänger von Leistungen nach SGB II und SGB XII, Gruppen ab 11 Pers.

Frei: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Schul- und Ausbild-ungsklassen und deren Betreuer, Mitglieder des Vereines der Freunde und Förderer des Museums Viadrina e.V., des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V., des Deutschen Museumsbundes e.V. (DMB), des International Council of Museums (ICOM) und Pressevertreter gegen Vorlage des betreffenden Ausweises. Jeder 1. Mittwoch im Monat.

Bemerkung: Für Führungen wird unabhängig von der Personenanzahl eine Mindestgebühr in Höhe von 15,00 EUR je Führung erhoben.

Für Rollstuhlfahrer ist das Erdgeschoß zugänglich.
 

Hier können Sie unsere Entgeltordnung herunterladen »

Dauerausstellung

Im Museum Viadrina lässt sich die Geschichte der alten Kaufmanns- und Hansestadt Frankfurt (Oder) von der Stadtgründung 1253 bis ins 20. Jahrhundert verfolgen. In einzelnen Abteilungen erhält der Besucher thematische Einblicke in die Stadtgeschichte: Frankfurt als Standort der ersten Landesuniversität in Brandenburg seit 1506, Frankfurt als Garnisonsstadt sowie die Frankfurter Schulgeschichte mit historischem Klassenzimmer.