Junkerhaus
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Museum Viadrina

01.04.–16.05.2021

„ICH BIN EIN FRANKFURTER“ - ZUR BIOGRAFIE VON HERMANN ARNDT / ZVI AHARONI

Die Ausstellung blickt unter verschiedenen Themenschwerpunkten auf das Leben und Wirken des gebürtigen Frankfurters Hermann Arndt/Zvi Aharoni (1921–2012). Arndt wuchs in der Oderstadt als Sohn eines Rechtsanwaltes auf und besuchte das Friedrichsgymnasium. Ihres jüdischen Glaubens wegen angefeindet, emigrierte die Familie kurz vor den Novemberpogromen 1938 in das Ausland. Nach Zwischenstationen beim Militär wurde Hermann Arndt nach dem 2. Weltkrieg für den israelischen Auslandsgeheimdienst „Mossad“ tätig. Er gehörte u.a. anderem dem Team an, welches Adolf Eichmann in Argentinien aufspürte. Arndt war ebenfalls an Eichmanns Entführung nach Israel beteiligt, die im weltweit beachteten Eichmann-Prozess mündete. Seine Lebensgeschichte wird im Zusammenhang mit der 20-jährigen Geschichte des Jugendbegegnungsprojektes „Building Bridges“ in Frankfurt (Oder) erstmalig präsentiert.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Verein Building Bridges e.V.

Um Anmeldung wird gebeten:

0335 40 15 60 oder anmeldung@museum-viadrina.de

18.06.–31.10.2021

DIE ODER. UNSER FLUSS. ODRA. NASZA RZEKA.

Unter dem Titel „Die Oder. Unser Fluss!“ lädt das Museum Viadrina seine Gäste zu einer ganz besonderen Entdeckungstour auf der Oder ein. Ergründen Sie in der neuen Sonderausstellung das Leben der Menschen an einem der schönsten Flüsse Europas. Erfahren Sie mehr über die Frühzeit des Flusssystems. Lernen Sie die trennenden und verbindenden Seiten des Stromes kennen. Entdecken Sie den hohen Freizeitwert der Oder. Lernen Sie die vom Fluss ausgehenden Gefahren kennen. Die europäische Dimension des Flusssystems verdeutlichen Exponate unter anderem aus Racibórz (Ratibor), Wrocław (Breslau), Głogów (Glogau), Kostrzyn (Küstrin), Schwedt und Szczecin (Stettin). 

Um Anmeldung wird gebeten:

0335 40 15 60 oder anmeldung@museum-viadrina.de

26.11.2021–06.02.2022

ES DUFTET UNTER DEM TANNENBAUM. PRODUKTKOMMUNIKATION DER KOSMETIKBETRIEBE IN DER DDR

„Seerose“, „Blütentraum“ oder auch „Alt Frankfurt“ sind die verlockenden Namen der Seifen, die bis 1960 im Werk „Oderna“ in Frankfurt (Oder) produziert wurden. Gut möglich, dass sich das eine oder andere Stück aus heimischer Produktion auch unter ihrem Tannenbaum wiederfand! 1960 erfolgte die Umrüstung des Seifenwerkes auf die Gummiproduktion und die Einstellung der Kosmetikherstellung. Damit ereilte das Frankfurter Werk viel früher jenes Schicksal, das ab 1972 den meisten Kosmetikproduzenten widerfuhr – eine grundlegende Zäsur in Form der Verstaatlichung bis hin zur Betriebsschließung. Allerdings übertraf der Bedarf an Kosmetikerzeugnissen in der DDR die Produktion bei weitem. Besonders der Rohstoffmangel machte den Herstellern schwer zu schaffen. Die Sonderausstellung, die vom Europäischen Flakonglasmuseum im fränkischen Kleintettau erarbeitet wurde, zeigt original gefüllte und verpackte Flakons „Made in GDR“. Ergänzt wird die Ausstellung durch zeitgenössische Werbung, Prospekte und Zeitschriften. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Europäischen Flakonglasmuseum Kleintettau.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter:

0335 40 15 60 oder anmeldung@museum-viadrina.de